Übersetzungsbüro Agrar-Übersetzer | Gärtner und Landwirte werden mehr geschätzt

Gärtner und Landwirte werden mehr geschätzt

Seit 2012 haben Landwirte und Gärtner in den Niederlanden wieder mehr Wertschätzung erfahren. Dieses Ergebnis einer Studie des Agrifoodmonitors der Wageningen Economic Research ist markant, insbesondere wegen eines turbulenten Jahres mit den Protesten der Landwirte im Jahr 2019, der Stickstoffkrise und den Auswirkungen von Corona. Nicht nur Geschmack, Erschwinglichkeit und Gesundheit sind für die Verbraucher die wichtigsten Werte der täglichen Lebensmittel. Auch Sicherheit, ein gutes Gefühl und Lebensmittel aus der Region haben in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen.


Dies geht aus einer Studie des Agrifoodmonitors hervor, die die Wageningen Economic Research im Auftrag von Topsector Agri & Food durchgeführt hat. Die Umfrage, in der über 3000 Niederländer befragt wurden, wie sie den Agrar- und Lebensmittelsektor einschätzen, zeigt, dass die Anerkennung in fast allen Sektoren gestiegen ist. Dazu gehören Gartenbau, Ackerbau, Geflügelsektor, Milchwirtschaft, Supermärkte und Lebensmittelindustrie. Nur die Schweinehaltung wird nicht höher bewertet als die vergangene Messung im Jahr 2018.

Niederländische Produkte

Corona hat Einfluss auf die Essgewohnheiten und auch auf die Grundbedürfnisse wie Nahrung, Sicherheit und Stabilität genommen. Geschmack, Erschwinglichkeit und Gesundheit sind die wichtigsten Werte bei den Lebensmitteln, die man im Alltag isst. Das Virus hat die Menschen auch dazu gebracht, niederländische Produkte mehr zu schätzen. Auch die Proteste der Landwirte haben das Interesse an der Art und Weise, wie Lebensmittel produziert werden und woher sie kommen, verstärkt. Diese Ereignisse haben keinen direkten Einfluss auf die Wertschätzung der Landwirtschaft und des Gartenbaus, sondern mehr auf die Bewertung ihrer Erzeugnisse.

Nachhaltigkeit

Auch der Aspekt der Nachhaltigkeit bleibt wichtig. Ackerbau und Gartenbau gelten als am nachhaltigsten, Schweinehaltung, Geflügelzucht, Supermärkte und die Lebensmittelindustrie schneiden weniger gut ab. Für nachhaltige Lebensmittel sind 71 Prozent der Befragten dieser Studie bereit, zehn Prozent mehr zu zahlen. Dies betrifft vor allem Milchprodukte und landwirtschaftliche Erzeugnisse.
Die Untersuchung ergab aber auch: Je näher die Befragten bei einem Landwirt oder Gärtner wohnen, desto höher ist die Wertschätzung für diesen Sektor.

„Rückhalt“

Das positive Ergebnis des Agrifoodmonitors 2020 hat Dirk Duijzer, Vorsitzender von Topsector Agri & Food, etwas überrascht. Mit den Protesten der Landwirte 2019, der Stickstoffkrise und den Auswirkungen des Coronavirus in diesem Jahr hat auch der Land- und Gartenbau ein turbulentes Jahr hinter sich. „Das positive Ergebnis finde ich deshalb bemerkenswert“, sagt Duijzer. Er nennt das Ergebnis einen Rückhalt für Landwirte und Gärtner. „Die Landwirte spüren den Druck durch jegliche Regulierung und Kritik aus der Politik. Sie bekommen das Gefühl, dass alles schiefläuft. Diese Umfrage hat eine andere Aussage. Die Kunst besteht nun darin, diesem Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Denn Landwirte denken über ihren eigenen Sektor schlechter als die Gesellschaft.“

Auch Wim Bens, amtierender Präsident der LTO (Organisation für Landwirtschaft und Gartenbau) Niederlande, bewertet dieses Ergebnis positiv. „Es ist gut, dass die Wertschätzung für diesen Sektor zugenommen hat“, wird er auf der LTO-Website zitiert. „Aber wir sind besonders stolz auf die Unternehmer, denen wir das verdanken, weil sie sich täglich für die Produktion gesunder und guter Lebensmittel einsetzen. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen auch der Agrarsektor hart getroffen wird, kann die Wertschätzung für ihre harte Arbeit einen Rückhalt darstellen.“

Der Agrifoodmonitor erklärt die gesellschaftliche Wertschätzung und gibt Aufschluss über Faktoren, die diese beeinflussen. Es geht um die Bewertung in der Milchwirtschaft, im Gartenbau, im Ackerbau, im Geflügelsektor, in der Schweinehaltung, in Supermärkten und in der Lebensmittelindustrie. Die Studie wurde von Topsector Agri & Food finanziert und in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität entwickelt.

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